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Raymond Salvetat
Leiter Vertrieb & Service, WashTec Cleaning Technology GmbH
„Da beim Reinigen von Waschhallen mit intensiven Chemikalien gearbeitet wird, ist unbedingt die persönliche Sicherheitsausstattung zu nutzen. Ganz wichtig: Wenn ich nicht sicher bin, worauf es bei der Reinigung ankommt, lieber beim Experten nachfragen. Der Chemielieferant wird einem hier gut weiterhelfen und beraten. Empfehlenswert sind natürlich eine Schulung und ein Reinigungsplan. Dadurch wird gewährleistet, dass effiziente und schonende Produkte eingesetzt werden und falsche Vorgehensweisen, die Schäden und Kosten verursachen, vermieden werden. In diesem Zusammenhang gilt: Lieber öfter reinigen dafür schonender."
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Stefan Schwarzer
Verkaufsleiter, Otto Christ AG
„Ich empfehle allen Waschanlagenbetreibern, Hallen- und Anlagenreiniger des Maschinenlieferanten zu verwenden. Diese Produkte sind speziell auf die Verträglichkeit der Maschinenoberflächen ausgelegt. Dadurch ist sichergestellt, dass es bei richtiger Anwendung zu keinen Schäden an der Maschinentechnik kommt. Dies ist gerade bei neuen Waschanlagen innerhalb der Gewährleistungszeit ein wichtiger Punkt.“

Mit allen Wassern gewaschen

Was bei der Waschhallen-Reinigung zu beachten ist

Wäschen sind für Tankstellenbetreiber ein wichtiges Zusatzgeschäft. Damit der Kunde sein Fahrzeug nicht bei der Konkurrenz reinigt, muss er im ersten Schritt vom professionellen Betrieb der Waschanlage oder -straße überzeugt werden. Ein unerlässlicher Punkt ist dabei selbst vorzuweisen, was verkauft werden will – nämlich Sauberkeit.

Zur Routine eines jeden Waschanlagenbetreibers sollte die tägliche Sichtkontrolle gehören. Am Morgen ein Blick in die Waschhalle und schnell Hand an auffallenden Schmutz gelegt – der erste Schritt zur gepflegten Anlage. Einmal im Monat ist eine größere Grundreinigung anzuraten. Denn regelmäßiges Säubern der Waschanlage hat mehrere Vorteile:

  • Wird die Reinigung zur Routine, lässt sich viel Zeit sparen. Für eine mittelgroße Waschhalle können ca. zwei Stunden Arbeitszeit eingeplant werden.
  • Eingesparte Zeit bei regelmäßigem Säubern bedeutet gleichzeitig eingesparte Kosten.
  • Da bei der zyklischen Pflege weniger Reinigungschemie eingesetzt werden muss als bei seltener Reinigung, lassen sich auch hier Kosten sparen.

Chemie, Material, Mechanik, Einwirkzeit

Doch welches Reinigungsmittel eignet sich für die Pflege der Waschanlage? Das hängt sowohl von der Schmutzart, dem Schmutzgrad, wie auch von den Oberflächen, die zu säubern sind, ab. Oft wird aus Bequemlichkeit der Fehler begangen, alles mit demselben Mittel zu reinigen. Doch es gibt aus gutem Grund diverse Reiniger für unterschiedliche Zwecke. Ratsam ist, einen Standardreiniger für normale Verschmutzungen sowie einen alkalischen und einen sauren Reiniger für besondere Reinigungsarbeiten vorzuhalten. Die Chemie für die Fahrzeug- und die Anlagenreinigung reagiert miteinander. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, welche Mittel genutzt werden und die Qualität des Brauchwassers nach der Reinigung zu kontrollieren. So lassen sich z.µB. unangenehme Gerüche vermeiden.

Hilfreich ist ein in der Waschhalle hängender Reinigungsplan, um nachzuhalten, welche Reinigungen wann vorgenommen wurden.

Einen Hallen-reinigungsplan mit hilfreichen Tipps und Produktempfehlungen, finden Sie auf der Internetseite der Firma AUWA zum kostenlosen Download:

www.carwash-shop.com/Reinigungsplan-fuer-Waschanlagen


Beim Säubern selbst stehen vier Variablen miteinander im Zusammenhang: Chemie, Material, Mechanik und Einwirkzeit. Harte Chemie reinigt beispielweise schnell, auch bei geringem mechanischem Aufwand. Sie schädigt das Material allerdings dauerhaft, sodass z.B. die Glasur der Kacheln zerstört werden kann oder bei Vorhandensein von Zinkgittern chemisch ausgelöster Zink in den Wasserkreislauf der Anlage gelangen kann. Die Zeitersparnis bei Verwendung harter Chemie führt demnach mittelfristig zu hohen Kosten durch Schäden und Wasseraufbereitung. Sanfte Mittel schonen hingegen die gesamte Maschinerie und sind daher zu empfehlen – auch wenn sie eine längere Einwirkzeit und stärkere mechanische Kräfte benötigen.

Routinereinigungen selbst durchführen

Reiniger gehören mit einer Pumpflasche aufgetragen, danach sollten sie einige Minuten einziehen. Anschließend lässt sich der Dreck mit einer Bürste lösen und mit klarem Wasser abwaschen. Solche Routinereinigungen der Waschanlage können vom Personal durchgeführt werden. Die Mitarbeiter müssen dabei unbedingt eingewiesen werden – vor allem in Sicherheitsstandards. Handschuhe, Schutzbrille und richtiges Schuhwerk müssen als Selbstverständlichkeit gelten. Vorsicht ist bei Chemikalien mit Flusssäure geboten oder die bei Zusammenwirken Flusssäure ergeben. Sie sind sehr gesundheitsschädigend und wirken sich negativ auf die Anlage aus. Auch bei der Maschinenreinigung muss große Vorsicht walten. Maschinen gehören vor der Reinigung spannungsfrei geschaltet und die Türen der Schaltanlage fest verschlossen.

Je öfter eine Anlage gesäubert wird, desto geringer ist der Aufwand bei der Mechanik, Chemie und Klärung. Eine professionelle Reinigung sollte aber trotz allem nicht vernachlässigt werden. Gerade bei der ersten Reinigung einer Waschanlage ist es ratsam, einen geschulten Experten heranzuziehen.


eft / JP

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