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Shop-Optimierung: kostengünstig und schnell

Aus alt mach neu in zwei Tagen

Einen Tankstellen-Shop komplett umändern? Kostengünstig und bei laufendem Betrieb? Und das alles in zwei Tagen? Der eft-Vertriebsleiter Harald Wilhelm stellte die Classic Tankstelle der Jorczyk Energie KG in Eldingen auf den Kopf – mit überaus positivem Ergebnis.

Schon vor zwei Jahren stellte sich Harald Wilhelm zum ersten Mal bei Geschäftsführer Mark Jorczyk als Vertriebsprofi der Einkaufsgesellschaft Freier Tankstellen (eft) vor. Es folgten mehrere Shop-Trainings und Tankstellen-Checks an verschiedenen Stationen. Schließlich kam Jorczyk erneut auf den Vertriebler zu und fragte nach dessen Ideen zu einer Station in Eldingen. Hier sollte eine Verbesserung her – und das möglichst kostengünstig. Gesagt, getan. Wilhelm fuhr nach Eldingen und verschaffte sich einen Überblick. Vormals war das Gebäude ein Autohaus, in dem Mark Jorczyks Vater Bernd Jorczyk seinen ersten Wagen kaufte, bevor er selbst hier eine Tankstelle errichtete. Der einstige große Verkaufsraum des Autohauses wurde zum Shop-Bereich der Tankstelle. „Die Station verfügt über 200 Quadratmeter. Diese auf einem Dorf zu bestücken, ist sehr schwer“, urteilt Wilhelm. Seine Idee: Die Shop-Fläche verkleinern. Durch die Aufteilung der vorhandenen Fläche in 1/3 Lagerfläche und 2/3 Verkaufsfläche ist eine optimale Präsentation der Ware möglich. Gefüllte Regale auf kleinerem Raum steigern den Warendruck, der Kunde kauft mehr ein. Jorczyk stand der Idee zu Beginn skeptisch gegenüber: „Im ersten Moment war mir nicht ersichtlich, wieso wir so viel Shop-Fläche ungenutzt lassen sollten.“ Auch diente die Station bei vielen der älteren Dorfbewohner als Treffpunkt. Im hinteren Shop-Bereich standen ein Tisch und Stühle. Dieser Platz sollte ihnen nicht genommen werden. Letztendlich ließ Jorczyk sich jedoch davon überzeugen, dass weder am Sortiment noch an benötigter Einrichtung etwas verloren gehe. Kompaktere und verbesserte Präsentation lautete das Stichwort.

Bewerten – Beraten – Planen – Umsetzen

Bei einem folgenden Treffen wurde Jens Hoppe, Merchandiser bei Lekkerland, hinzugezogen. Gemeinsam besprachen Jorczyk, Wilhelm und Hoppe, welches Material für den Umbau benötigt würde. „Die Gegebenheiten vor Ort müssen dabei unbedingt berücksichtigt werden“, betont Wilhelm. „Die Tankstelle in Eldingen beispielweise ist auf dem Dorf schon eine Art Nahversorger.“ Also wurde ein Plan mit der neuen Aufteilung des Shops erstellt und notiert, was an Blisterhaken, Regalteilen und weiterem Zubehör benötigt wurde. Neue Regale mussten keine angeschafft werden und auch sonst konnten viele vorhandene Zubehörteile wiederverwendet werden.

Harald Wilhelm riet, die Mitarbeiter von Beginn an in die Neuerungen mit einzubeziehen: „So wissen sie, was gemacht wird und vor allem weshalb.“ Dadurch halfen auch an den zwei Umbautagen in Eldingen die Mitarbeiter der Station gerne mit. Neben dem Tankstellen-Team packten die Stationsleiterin Kirsten Baumann, Jens Hoppe, Mehmet Imre, ebenfalls Merchandiser bei Lekkerland, und Harald Wilhelm kräftig mit an. Während der gesamten Arbeitsphase lief das Tagesgeschäft an der Tankstelle weiter. Dabei wurde Rücksicht auf die Kunden genommen; der Kundenlauf zur Kasse blieb stets frei.

Veränderung bedeutet nicht hohe Kosten

Um die Station zu optimieren, wurde der hintere Teil des Shops durch ein hohes Zeitungsregal vom Verkaufsraum abgetrennt. Ein ortsansässiger Schreiner verkleidete die Rückseite des Regals mit einer Holzwand. Eine alte, offene Kühltruhe mit hohem Stromverbrauch wurde entsorgt. Als Ersatz dienen jetzt effiziente Kühlregale mit Türen, auf die der Kundenblick direkt beim Betreten der Räume fällt. Ebenso werden nun margenstarke Produkte wie Energydrinks doppelt platziert: Einmal in der Kühlung gegenüber des Eingangs und einmal in einem Cooler am Laufgang der Kunden. Der Austausch der gesamten Scanner-Schienen im Shop lässt die Regale aufgeräumter und sauberer wirken. An der Kasse wurde dafür gesorgt, dass der Blick auf den Mitarbeiter und die Tabakwaren wieder frei ist. Insgesamt hat die Veränderung nur geringe Kosten verursacht – die Wirkung aber ist enorm. Freitags um 14 Uhr war das Werk vollbracht und Kirsten Baumann begeistert: „Obwohl wir so viel gearbeitet haben, hatten wir eine Menge Spaß. Ich bin Herrn Wilhelm, Herrn Hoppe und Herrn Imre dankbar für die tolle Unterstützung und freue mich, wie gut es hier jetzt aussieht.“ Auch Mark Jorczyk ist sichtlich zufrieden: „Es ist alles optimal gelaufen. Die gesamte Ausführung während des laufenden Betriebes war sehr professionell.“

Den Blick in die Zukunft gerichtet

Die Kunden der Station reagieren meist überrascht auf die markanten Veränderungen. „Der eine oder andere gibt beim Hereinkommen ein überraschtes ‚Oh‘ von sich“, schmunzelt Baumann. „Manche müssen sich an das Neue noch gewöhnen. Aber insgesamt sind die Stimmen sehr positiv.“

Zukünftig sind noch weitere Verbesserungen geplant. Im Bistrobereich mit momentan einem Stehtisch soll in Zusammenarbeit mit einem Ladenbauer eine Sitzecke entstehen. So können sich auch die älteren Dorfbewohner an einem verschönerten Treffpunkt erfreuen. Das Sortiment wird laufend nach Renner-Listen sortiert, sodass schlecht laufende Artikel mit der Zeit aus dem Shop verschwinden. „Im Nachhinein müssen natürlich die Standards wie Sauberkeit, Sortimentsbestückung nach Renner-Listen und die richtige Warenpräsentation kontinuierlich eingehalten werden“, erklärt Vertriebsprofi Harald Wilhelm. „Mein Tipp wäre zudem, die Beleuchtung auf LED umzustellen, damit der Shop insgesamt noch heller und freundlicher wird.“

Nehmen Sie Kontakt zu Harald Wilhelm auf unter unenyq.jvyuryznnnanesnnnrsg-freivpr.qr oder mobil unter 0176 84383255


eft / JP

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